Zeckenschutz schon zu Ostern

(Offenbach am Main, 28. März 2018) - Ob bei der Ostereiersuche im Unterholz oder beim Osterspaziergang durch Parks und Wälder, eins ist sicher: Die Zecken sind schon da! Daher rät der Hessische Apothekerverband zu Vorsichtsmaßnahmen bereits an den Osterfeiertagen.

Die Tiere können Borreliose und Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) übertragen, und vor allem in Südhessen treten vermehrt Zecken mit FSME auf.

„Bei der Ostereiersuche sollten Kinder daher geschlossene Schuhe und lange Socken tragen“, rät Stefan Räuber, Mitglied im Vorstand des Hessischen Apothekerverbandes. Bei längeren Spaziergängen in der Natur empfiehlt er die Verwendung eines Zeckenabwehrsprays, das auf die Kleidung gesprüht wird.

Oft werden Zecken auch durch Wildtiere in Hausgärten eingeschleppt. Daher empfiehlt der Apotheker, den Körper nach jedem längeren Aufenthalt draußen nach Zecken abzusuchen. Hat sich dennoch eine Zecke festgebissen, sollte sie zügig entfernt werden. Die Wahrscheinlichkeit einer Borreliose-Übertragung sinkt dann. Keinesfalls darf die Zecke abgerissen werden, weil sonst der Kopf in der Haut verbleibt und weiter Viren übertragen werden können. Die Apotheken halten Zeckenkarten und Spezialpinzetten bereit, die das Entfernen der ganzen Zecke erleichtern.

FSME kann zu Fieber, in seltenen Fällen auch zu Entzündungen des zentralen Nervensystems, führen. Personen, die sich häufig im Wald oder auf Wiesen aufhalten, rät Räuber zur Impfung. Die auch von Zecken übertragene Borreliose äußert sich durch ringförmige Rötungen rings um den Einstich. Gegen diese Erkrankung gibt es keine vorbeugende Impfung, die Infektion wird mit Antibiotika behandelt.

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