Weihnachten und Silvester: 1.300 Apotheken versorgen Patienten im Notdienst

(Offenbach am Main, 21. Dezember 2020) – Im Nacht- und Notdienst versorgen bundesweit etwa 1.300 Apotheken die Bevölkerung mit Arzneimitteln. Auch während der bevorstehenden Feiertage sind die Apotheken im Dienst. Während der Notdienste erfolgt allerdings keine Abgabe von FFP2-Masken, die im Rahmen der Schutzmasken-Verordnung an Risikogruppen abzugeben sind. Bei der Inanspruchnahme des Notdienstes sind Alltagsmasken zu tragen und die Abstandsregeln einzuhalten. Hierauf weist der Hessische Apothekerverband hin.

Wer dringend ein Arzneimittel benötigt, erfährt unter der Telefonnummer 0800 / 00 22 833, welche Apotheke in seiner Nähe Notdienst hat. Der Anruf aus dem Festnetz ist kostenfrei. Wer unterwegs ist und dringend Arzneimittel benötigt, wählt vom Handy aus die Nummer
22 833  oder schickt an diese Nummer die SMS „apo“ (max. 69 Cent pro Minute/ SMS). Auch auf www.aponet.de lassen sich die Notdienste abfragen. Jede Apotheke verweist in ihrem Schaufenster auch auf die nächste notdiensthabende Apotheke.

Zum Hintergrund: Der Nacht- und Notdienst der bundesweit 19.000 Apotheken garantiert eine flächendeckende Arzneimittelversorgung rund um die Uhr. Pro Jahr werden knapp 460.000 Notdienste geleistet. Besonders Eltern mit kleinen Kindern nutzen diesen Service der Apotheken vor Ort und lösen häufig Rezepte von Kinderärzten im Notdienst ein.

Die Notdienstgebühr, die Apotheken für diesen Service erheben dürfen, beträgt 2,50 Euro. Sie darf von 20.00 bis 6.00 Uhr, bzw. an Sonn- und Feiertagen von 0.00 bis 24.00 Uhr, erhoben werden.

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