Vorsitzender trifft gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion

Rezeptsammelstellen im Fokus des Gesprächs im Hessischen Landtag

(Offenbach am Main, 19. August 2019) – Wie stellen Apotheken die Versorgung von Menschen sicher, die in Gemeinden ohne Apotheke vor Ort leben? Zu dieser Frage traf der HAV-Vorsitzende Holger Seyfarth die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Dr. Daniela Sommer, vergangenen Dienstag im Wiesbadener Landtag. Gemeinsam mit Ulrich Laut, Geschäftsführer der LAK Hessen, stellte er das Konzept der Rezeptsammelstellen vor.  

Dem Treffen voraus gegangen war eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion an die Hessische Landesregierung, u.a. nach der Anzahl älterer Menschen in Gemeinden ohne Apotheken.

„Unsere Botschaft ist: Auch dort gewährleisten die hessischen Apotheken die flächendeckende Versorgung, obgleich dies mit teils hohem Aufwand für die einzelnen Betriebe verbunden ist“, so Apotheker Seyfarth. Zwei Mal täglich holen Apotheken, die eine Rezeptsammelstelle betreiben, Verordnungen ab und beliefern ihre Patienten mit den benötigten Arzneimitteln.

Dr. Daniela Sommer begrüßte das Konzept der Rezeptsammelstellen und deren digitale Weiterentwicklung: „Wir wollen, dass in Hessen jede und jeder auf eine wohnortnahe Arzneimittelversorgung zurückgreifen kann. Daher begrüßen wir die Rezeptsammelstellen als wichtigen Baustein der flächendeckenden Versorgung durch die örtlichen Apotheken!“

Elektronische Rezeptsammelstellen ermöglichen eine noch zügigere Versorgung der Patienten. Ein Modell wurde vom HAV gemeinsam mit dem ARZ Darmstadt entwickelt. Basierend auf der apoJet-Technologie, werden Rezeptinformationen direkt nach Einwurf der Verordnung in die Sammelstelle an die Apotheke übertragen.

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