Urlauber sollten Reiseapotheke auf Vollständigkeit prüfen lassen

Zeit bis Start der Schulferien nutzen!

(Offenbach am Main, 5. Juli 2021) Die letzten Wochen vor Beginn der hessischen Schulferien sollten Urlauber nutzen, um sich in ihrer heimatlichen Apotheke zur Ausstattung ihrer Reiseapotheke beraten zu lassen, rät der Hessische Apothekerverband.

Ins Gepäck gehören zumindest Pflaster, Desinfektionsspray, Insektenschutz sowie fiebersenkende Schmerzmittel. Erwachsene sollten zudem Sonnenschutz mit Lichtschutzfaktor 25 einpacken, für Kinder empfiehlt sich Faktor 50, weiß die Apothekerin Mira Sellheim, Patientenbeauftragte des HAV.

Sellheim erinnert ihre Patienten regelmäßig daran, dass dauerhaft benötigte Arzneimittel ins Handgepäck gehören, keinesfalls in den Koffer: „Falls erforderlich, sollte die Medikation in kleineren Kühltaschen verwahrt werden“, erläutert sie. Was darüber hinaus sinnvoll sei, hänge vor allem vom Reisenden selbst und seinem Reiseziel ab: „Grundsätzlich gilt bei der Bestückung der Reiseapotheke: Je einfacher der Reisestandard, umso größer die Gefahr von Erkrankungen.“ Daher rät die Apothekerin Reisenden, die bei ungewohntem Essen mit Durchfall reagieren, hiergegen ein Mittel einzupacken. Bandagen und eine Salbe, die bei Prellungen hilft, empfiehlt sie für Wanderurlaube.

Wer bereits seinen vollen Covid-19-Impfschutz erhalten hat, sollte die Bestätigung hierüber in Form des digitalen Impfzertifikates in seiner Apotheke abholen. Hierfür benötigen die Apothekenteams lediglich den gelben Impfpass und ein Ausweisdokument des Geimpften: „Insbesondere bei Reisen ins Ausland empfiehlt sich dieses Zertifikat, dessen Informationen bspw. an Flughäfen leicht überprüft werden können.“

Auch für Diabetiker halten die Apotheken Vordrucke bereit, die bei Kontrollen zum Nachweis der erforderlichen Medikation dienen.

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