Tipps aus der Apotheke zum Vorbeugen und schmerzfreien Entfernen von Warzen

(Offenbach am Main, 1. September 2021) – Wer im Sommer im Schwimmbad oder anderswo barfuß läuft, fängt sich nicht selten Dornwarzen am Fuß ein, die einen stechenden Schmerz auslösen können. Zur Entfernung der Hornhautwucherung eignen sich spezielle Tinkturen oder Pflaster aus der Apotheke, wie der Hessische Apothekerverband weiß.

Diese Mittel eignen sich auch für andere Warzen, die meist gesundheitlich unbedenklich und schmerzfrei sind. Warzen im Genitalbereich müssen allerdings ärztlich behandelt werden.

Die Ansteckung mit den Warzen verursachenden Herpesviren oder humane Papillomviren (HPV) erfolgt besonders leicht im Schwimmbad oder beim Sport, wo bei Körperkontakt die Viren durch kleinste Kratzer und Hautverletzungen in den Körper eindringen. Jeanett Wetzel, Mitglied des HAV-Vorstandes, rät daher: „Laufen Sie an diesen Orten nicht barfuß und trocknen Sie Finger- und Zehenzwischenräume gut ab.“ Warzen an Händen beugt eine passende Handcreme vor, die die Hautbarriere pflegt. „Besonders bei häufigem Händewaschen ist eine gute Creme hier unerlässlich“, so die Apothekerin.

Sehr häufig treten Warzen an Händen und Füßen auch als Warzengruppe auf. Wetzel weist darauf hin, dass die gebräuchlichsten Wirkstoffe sich in flüssiger Form oder auch als Pflaster auf die Warze aufbringen lassen: „So bewirken sie die Austrocknung oder Ablösung der betroffenen Hautstelle.“ Das kann mehrere Wochen dauern und erfordert Geduld bei der Behandlung.

Außerdem gibt es spezielle Vereisungsprodukte, die die Warzen vereisen und absterben lassen. Doch dürfen diese nicht bei Kindern unter vier Jahren, bei Diabetikern oder Menschen mit Durchblutungsstörungen angewendet werden, warnt sie und rät, möglichst schnell nach dem Auftreten der Warzen mit der Behandlung zu beginnen: „Warzen streuen leicht und sind ansteckend. Kratzen oder bohren darf man deshalb nicht daran."

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