Schuppenflechte – Die Krankheit gut im Griff haben

Zum Welt-Psoriasis Tag am 29. Oktober

(Offenbach am Main, den 26. Oktober 2018) – Deutschlandweit sind rund zwei Millionen Menschen von der Schuppenflechte oder Psoriasis betroffen. Sie wird in der Regel vererbt und ist eine nicht ansteckende, aber entzündliche Hautkrankheit. Oftmals sind Faktoren wie Stress, hormonelle Umstellungen oder Infektionen mit Streptokokken Auslöser des Ausschlags. Zum Welt-Psoriasis-Tag am 29. Oktober klärt der Hessische Apothekerverband (HAV) auf, wie man die Schuppenflechte erkennt und die angegriffene Haut am besten behandelt und pflegt.

„Betroffene haben gerötete, inselförmige, silbrig-schuppende Hautstellen, meist an Kopfhaut, Ellbogen und Kniescheiben, aber auch oberhalb des Steißbeins und unter dem Gürtel auf“, beschreibt Jeanett Wetzel aus dem HAV-Vorstand die Symptome. Auch Veränderungen der Nägel an Fingern und Füßen sind möglich. Allen gemein ist der teils sehr starke Juckreiz.

Die Apothekerin warnt allerdings vorm Kratzen, da so Keime in die entstehenden Wunden eintreten und die Entzündung verschlimmern können. Stattdessen rät sie, mit der flachen Hand über die juckende Haut streichen. Basische Badezusätze lösen die Hautschuppen und können, ebenso wie Umschläge mit kaltem Schwarztee, den Reiz stillen. Nach dem Bad empfiehlt sie juckreizstillende Salben und Lotionen für die betroffenen Hautstellen. Auch beim Duschen sollten feuchtigkeitsspendende Lotionen verwendet werden. Ist der Ausbruch der Flechte stressbedingt, kann die Einnahme eines Vitamin B-Komplexes den Körper unterstützen und die Beschwerden lindern.

Hält der Juckreiz trotzdem an und die betroffenen Stellen breiten sich aus, empfiehlt Wetzel den Besuch beim Hautarzt, der anti-entzündliche Salben und Lotionen oder aber auch Tabletten verordnen kann. Da es sich aber um eine genetisch bedingte Erkrankung handelt, gibt es keine Heilung.

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