Schniefnasen sanft behandeln

Apotheker helfen bei Allergien

Quelle: ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

(Offenbach am Main, 29. März 2017) – Die Heuschnupfensaison hat begonnen. Weide-, Hasel- oder Erlen-Pollen sind schon unterwegs und können zu laufender oder verstopfter Nase sowie zu tränenden Augen führen. Rezeptfreie Arzneimittel können diese Reaktionen mildern, wie der Hessische Apothekerverband meldet.

„Allergien sind immer eine Überreaktion des Immunsystems gegenüber körperfremden Substanzen wie Pollen oder Tierhaare“, erläutert Uwe Arlt, Mitglied des Vorstandes des Hessischen Apothekerverbandes. „Bei Heuschnupfen verursachen Pollen eine spezielle Entzündung der Nasenschleimhaut. Oftmals wird dies leider von Asthma begleitet.“

Verschiedene Arzneimittel aus der Apotheke helfen gegen leichteren Heuschnupfen. Diese unterbinden die allergischen Prozesse oder schwächen sie ab. Arlt erläutert: „Topische Medikamente wie Augentropfen, Nasen- und Asthmasprays wirken dort im Körper, wo sie angewendet werden. Tabletten wirken dagegen systemisch, also im gesamten Organismus.“

Die meist rezeptfrei erhältlichen Antihistaminika werden sehr häufig eingesetzt, da sie die Beschwerden zuverlässig lindern, aber wenige Nebenwirkungen haben. Kortisone sind teilweise verschreibungspflichtig. Sie helfen, wenn Antihistaminika nicht ausreichend wirksam sind. Bei schweren allergischen Reaktionen sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden.

Zurück