Schlafstörungen natürlich angehen

Mit Baldrian und Lavendel zur Ruhe kommen

(Offenbach am Main, 18. Juni 2019) – Dauerhaft schlechter Schlaf führt zu Energieverlust, verminderter Reaktionszeit, Reizbarkeit und Stress und kann langfristig zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Der Hessische Apothekerverband erklärt im Vorfeld des deutschlandweiten Tag des Schlafes am 21. Juni, wie guter Schlaf auf natürliche Weise gelingt.

„Der Körper braucht den Schlaf, um wichtige Hormone und Botenstoffe zu bilden“, erklärt Uwe Arlt, Mitglied im Vorstand des HAV.

Daher rät der Apotheker, vor dem Zubettgehen zu entspannen. Noch schnell was fürs Büro erledigen oder aufreibende Streitgespräche sind nicht hilfreich. Auch Rituale vor dem Schlafengehen können helfen: „Trinken Sie zum Beispiel einen beruhigenden Arzneitee aus Melisse, Baldrian und Hopfen. Machen Sie Entspannungsübungen oder einen Abendspaziergang.“ Vermeiden sollte man hingegen abends alles, was laut und hektisch ist – und das Smartphone nicht mit ans Bett nehmen. Dessen Display strahlt bläuliches Licht aus, das eher wach hält. Signaltöne können den Schlaf stören.

Stattdessen hilft Lavendelöl, auf ein Tuch neben dem Bett geträufelt, die ganze Nacht beruhigende Wirkstoffe zu inhalieren. Wer mehr Unterstützung braucht, fragt in der Apotheke vor Ort nach einem pflanzlichen Schlafmittel.

„Baldrian hilft gegen das ‚Gedankenkarussell‘, Lavendel und Passionsblume bei Sorgen und Ängsten“, weiß Arlt. Vom langfristigen Gebrauch chemischer Wirkstoffe in Schlafmitteln ohne ärztliche Verordnung rät er ab. „Schnell entstehen Abhängigkeiten mit immer höheren Dosierungen.“ Zudem bergen chemische Schlafmittel die Gefahr eines „Hangovers“. Die Menschen sind morgens noch schläfrig und benommen, was im Verkehr oder bei der Arbeit mit Maschinen zur Gefährdung wird.

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