Nicht gerührt und nicht geschüttelt

Apotheken zuversichtlich nach Auftakt der Versorgung mit Corona-Impfstoff

(Offenbach am Main, 16. April 2021) – Die Apotheken vor Ort haben in den vergangenen zwei Wochen hessenweit Hausarztpraxen mit rund 150.000 Dosen Corona-Impfstoff versorgt. Dabei stellten sie sicher, dass der besonders empfindliche Impfstoff durchgängig gekühlt und erschütterungsfrei umgepackt und transportiert wurde. Der Hessische Apothekerverband berichtet von positiven Rückmeldungen seiner Mitglieder und geht davon aus, dass die Apotheken künftig auch verschiedene Impfstoffe und steigende Mengen zuverlässig in die Arztpraxen liefern werden.

Rund 150.000 Impfdosen, so schätzt Holger Seyfarth, Vorsitzender des Hessischen Apothekerverbandes, hätten die Apotheken dienstags oder spätestens mittwochs in die Arztpraxen gebracht, zusammen mit dem erforderlichen Impfzubehör wie Spritzen, Kanülen, Kochsalzlösung. Zeitgleich zur Auslieferung trafen in den Apotheken jeweils bereits die Vorbestellungen der Praxen für die Folgewochen ein.

„Die Apotheken versorgen Arztpraxen ganz regulär mit empfindlichen Arzneimitteln und können daher auch bei Corona-Impfstoffen weitgehend auf eingeübte Prozesse aufsetzen“, erläutert der Apotheker. „Zudem verfügen sie über das fachliche Wissen im Umgang mit sensiblen Impfstoffen. Dennoch waren die Anforderungen an den Umgang mit dem äußerst empfindlichen Impfstoff von BioNTech sehr hoch.“ So sei bspw. die Transportzeit des Impfstoffes auf 12 Stunden begrenzt. Ab Montag versorgen die Apotheken Praxen auch mit Impfstoff von AstraZeneca.

Seyfarth geht davon aus, dass die Apotheken gut aufgestellt sind, um die in den nächsten Wochen zunehmenden Sorten und Mengen an Impfstoffen zu verarbeiten. „Die Apotheken haben qualifiziertes Personal, sie haben Erfahrung. Solange sie Impfstoffe erhalten, werden sie die Arztpraxen damit zuverlässig versorgen und ihren Teil zum Erfolg der Impfkampagne beitragen.“

 

 

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