Mutter oder Vater zuhause pflegen

Pflegeerleichterungen aus der Apotheke

Quelle: ABDA

(Offenbach am Main, 9. Mai 2017) – Die Apotheken vor Ort können Pflegebedürftige durch verschiedene Angebote dabei unterstützen, möglichst lange in ihrer gewohnten Umgebung bleiben zu können. Hierauf verweist der Hessische Apothekerverband zum Internationalen Tags des Pflegenden am 12. Mai.

Wer Angehörige zuhause pflegt, benötigt oft Hilfestellung. Apotheken vor Ort sind gut vernetzt, können Pflegedienste oder Hausnotrufanbieter empfehlen und erste Tipps geben, wo Unterstützung zur häuslichen Pflege beantragt werden kann.

Apotheken bieten zudem viele Produkte an, die die häusliche Pflege erleichtern. Uwe Arlt, Vorstandsmitglied des HAV, weiß: „Patienten mit Pflegegrad haben üblicherweise Anspruch auf Pflegehilfsmittel. Dazu gehören Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel, Bettunterlagen, Mundschutz oder Mittel zur Hand- und Flächendesinfektion. Diese Artikel kann die Apotheke passend für die häusliche Pflege zusammenstellen.“ Die Apotheken beraten zu möglichen Zuschüssen.

Bei Mangelernährung von Senioren stehen in den Apotheken passende Zusatznahrungen zur Verfügung. Leiden Menschen unter Schluckbeschwerden, können Dickungsmittel helfen, sie gut mit Nahrung und Flüssigkeit zu versorgen. Apotheken können Arzneimittel für Pflegebedürftige auch individuell in Tagesdosierer einsortieren. „Oft bringen Apotheken Medikamente bis ans Krankenbett, wenn Menschen bettlägerig sind. Dadurch, dass wir Patienten und deren Familien oft schon jahrelang begleitet haben, sind Apotheken und ihre Teams bekannte Helfer und können Pflegende individuell und ortsnah unterstützen“, so Arlt.

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