Müde Augen munter machen

Was hilft bei trockenen, gereizten Augen?

(Offenbach am Main, 24. Februar 2017) – Trockene Heizungsluft und Bildschirmarbeit können dazu führen, dass das Auge gereizt und entzündet reagiert. Aufenthalte an der frischen Luft und sogenannte künstliche Tränen aus der Apotheke können als erste Maßnahmen helfen, so der Hessische Apothekerverband.

„Ein trockenes Auge führt zu Missempfindungen oder einer Entzündung. Die Augen sind rot, zum Teil lichtempfindlich, sie können brennen und die Lider können morgens verklebt oder angeschwollen sein. Häufig klagen Betroffene über ein kratzendes Gefühl im Auge, als ob Sandkörner darin wären“, weiß Cornelia Braun, Mitglied im Vorstand des HAV.

Normalerweise sorgt der Tränenfilm dafür, dass der Augapfel glatt und geschmeidig gehalten wird. Das ist nicht nur nötig, um gut zu sehen. Die Tränenflüssigkeit schützt das Auge auch vor Infektionen. Doch ihre Produktion kann schwanken. So nimmt sie gegen Abend ab, auch die Wechseljahre oder Erkrankungen der Schilddrüse können dazu führen, dass die Flüssigkeit nicht mehr in ausreichendem Maße produziert wird. Wer über einen längeren Zeitraum bestimmte Medikamente wie Psychopharmaka, Schlafmittel oder Arzneimittel gegen Allergien einnehmen muss, kann davon ebenfalls betroffen sein.

Reichen die künstlichen Tränen aus der Apotheke nicht aus, um das Wohlbefinden wiederherzustellen, sollte man einen Augenarzt aufsuchen, rät Braun: „Denn dann kann eine schwere Form der Benetzungsstörung im Auge vorliegen, die ärztlich behandelt werden muss.“

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