Mehr Mitarbeiter in weniger hessischen Apotheken

(Offenbach am Main, 03. Januar 2018) Zum Ende des Jahres 2016 waren in hessischen Apotheken 11.578 Mitarbeiter (2015: 11.313)  beschäftigt. Damit hält der Anstieg der Beschäftigung in den Apotheken an, während deren Zahl seit Jahren konstant sinkt. Durchschnittlich beschäftigte vor einem Jahr jede der 1.502 Apotheken (2015: 1.518)  knapp acht Mitarbeiter. Der Hessische Apothekerverbandes betont, wie wichtig die Apotheken damit als regionale Arbeitgeber insbesondere in ländlichen Gebieten sind.

Jürgen Schneider, Geschäftsführer des Hessischen Apothekerverbandes, weiß: „Die Apotheken bieten als innovative Versorgungsunternehmen hoch qualifizierte und sichere Arbeitsplätze, nicht nur für approbierte Apotheker.“ Von ihnen gab es in 2016 4.322 (2015: 4.254) in hessischen Apotheken. Unterstützt wurden sie von 4.689 pharmazeutisch-technische Assistenten (2015: 4.531) und mehr als 2.567 pharmazeutisch-kaufmännischen Assistenten (2015: 2.528). Zudem engagieren sich die Apotheken stärker in der Ausbildung und stellten 432 Ausbildungsplätze für pharmazeutisch-kaufmännische Assistenten (2015: 384) zur Verfügung.

Pro 100.000 Einwohner gibt es 24 Apotheken in Hessen. Die Apothekendichte liegt damit erstmals unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von 25 Apotheken je 100.000 Einwohnern. Europaweit gibt es durchschnittlich deutlich mehr Apotheken. Im EU-Durchschnitt versorgen 31 Apotheken 100.000 Einwohner.

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