Kälte und Heizungsluft entgegen wirken

Reifere Haut im Winter richtig pflegen

(Offenbach am Main, den 5. Dezember 2017) – Für die Haut bedeuten große Temperaturunterschiede Stress. Das passiert häufig im Winter, wenn man aus einem trockenen, beheizten Raum nach draußen in die Kälte wechselt. Zudem nimmt in der kalten Jahreszeit die Talgproduktion, die die Haut geschmeidig hält und mit Fett versorgt, ab. Gerade reifere Haut, die dünner und trockener ist, kann hierauf mit Rötungen, Rissen und Juckreiz reagieren. Der Hessische Apothekerverband e.V. (HAV) empfiehlt daher, die Haut im Winter besonders gut mit fetthaltigen Cremes zu versorgen.

Leif Harmsen, Mitglied im Vorstand des HAV, empfiehlt ferner, der Haut in der kalten Jahreszeit nicht nur Feuchtigkeit zuzuführen. Diese kann bei niedrigen Temperaturen die Haut nicht ausreichend schützen und im Extremfall zu Erfrierungen führen. Der Apotheker rät zu „Wintercremes“ auf Wasser-in-Öl-Basis, die deutlich fetthaltiger sind. Das Wasser ist hier in einer öligen Basis fein verteilt, während sommerliche Produkte fein verteiltes Öl enthalten, das in einer wässrigen Basis gelöst ist.

Im Winter sollten zusätzlich auch Hände, Hals und Dekolletee eine extra Portion Pflege bekommen. Im Gesicht sind besonders die Augen- und Lippenpartie sehr empfindlich. Harmsen warnt aber davor, das Gesicht im Winter mit zu viel Creme überzuversorgen: „Es genügt, die reichhaltige Pflege morgens und abends anzuwenden.“ Und wer sich bei kalten Temperaturen viel im Freien aufhält, dem empfiehlt Harmsen eine spezielle Kälteschutzcreme: „Diese ist fast wasserfrei. So werden Erfrierungen vermieden. Die Kälteschutzcreme sollte aber nicht dauerhaft eingesetzt werden, da die Haut darunter nicht optimal atmen kann. Hier ist eine gründliche Reinigung der Haut morgens und abends besonders wichtig. Sonst können Pickel sprießen.“

Generell sollte man die Haut auch von innen besser versorgen und für die kalte Jahreszeit rüsten: Frisches Gemüse oder Obst regt den im Winter ohnehin eingeschränkten Stoffwechsel an und belastet den Organismus weniger als schwere Wintergerichte.

Zurück