In der Regel schmerzhaft …

Menstruationsbeschwerden erkennen und behandeln

(Offenbach am Main, 21. Juni 2017) – Bauchschmerzen, Krämpfe, Übelkeit, Durchfall – diese Symptome machen die Menstruation für eine Vielzahl von Frauen allmonatlich beschwerlich. Werden die Beschwerden zu stark, stehen schmerz- und krampflösende Medikamente aus der Apotheke zur Verfügung, von denen viele auf pflanzliche Wirkstoffe setzen, erläutert der Hessische Apothekerverband.

Statistiken geben an, dass 30 bis 50 Prozent aller Frauen regelmäßig unter Menstruationsbeschwerden leiden. Meist sind jüngere Frauen betroffen, die unter Schmerzen in Bauch, Unterleib und im unteren Rücken leiden.

Bei leichteren Menstruationsbeschwerden können Wärme, Ruhe oder ein krampflösender Tee helfen. Wer aktiv gegen stärkere Beschwerden vorgehen muss, dem stehen einige gut verträgliche und wirksame Schmerzmittel zur Verfügung, die ebenfalls die Krämpfe lösen. Diese sollten, wie alle Schmerzmittel in der Selbstmedikation, nur für eine kurze Zeit eingenommen werden. Um den Zyklus und die damit verbundenen Symptome langfristig zu behandeln und positiv zu beeinflussen, kommt eine mehrwöchige Therapie mit den Wirkstoffen der Traubensilberkerze in Frage. Deren Inhaltsstoffe haben eine dem Östrogen ähnliche Wirkung und können den Zyklus harmonisieren.

Bei manchen Frauen sind die Schmerzen so stark, dass sie krank zuhause bleiben müssen. Um auszuschließen, dass sich hinter den Unterleibsschmerzen andere Erkrankungen verbergen können, sollte bei starken, lang anhaltenden Schmerzen, einem dauerhaft unregelmäßigen Zyklus oder ungewöhnlichen Zwischenblutungen gynäkologischer Rat eingeholt werden.

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