Hessischer Apothekerverband rät zu Gelassenheit

FFP2-Masken für Risikopatienten

(Offenbach am Main, 23. Dezember 2020) – Seit Dienstag vergangener Woche und noch bis 6. Januar geben die öffentlichen Apotheken aufgrund der Maskenverordnung des Bundesgesundheitsministeriums jeweils drei FFP2- oder vergleichbare Masken kostenfrei an Risikopatienten ab. Die Masken mussten die Apotheken innerhalb kürzester Zeit eigenständig beschaffen und vorfinanzieren, wie der Hessische Apothekerverband mitteilt.

Hierfür ernten sie oftmals großes Lob von ihren Patienten: „Uns erreichen zahlreiche Rückmeldungen der Patienten, die sich freuen, wie gut „ihre“ Apotheke diese Aufgabe stemmt, und die sich hierfür bedanken“, berichtet Holger Seyfarth, Vorsitzender des HAV. Er ist froh, die Patienten beim Empfang der Masken überwiegend freundlich, geduldig und sehr diszipliniert zu erleben: „Das erhöht die Motivation unseres Teams, diese große Aufgabe zu bewältigen.“

Den Patienten rät der Apotheker zu Gelassenheit: „Wer jetzt keinen zwingenden Grund hat, aus dem Haus zu gehen, sollte nicht nur wegen der Masken in seine Apotheke laufen, sondern sie einfach bei seinem nächsten Einkaufsgang dort abholen. Ab Januar halten die Apotheken gegen Vorlage der Bezugsscheine weitere Masken in ausreichender Menge vorrätig.“

Dann werden die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen ihren jeweiligen Risiko-Versicherten Bezugsscheine zusenden, die in den Apotheken vor Ort eingelöst werden können. Vorgesehen sind zwei Bezugsscheine für jeweils sechs Masken in den Zeiträumen vom 1. Januar bis 28. Februar 2021 und vom 16. Februar 2021 bis zum 15. April 2021, für die jeweils zwei Euro Zuzahlung erhoben werden.

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