Hessische Apotheken überprüfen 350.000 Fertigarzneimittel im Jahr

Zusätzlich werden Wirkstoffe getestet

Quelle: ABDA

(Offenbach am Main, 17. Mai 2017) – Jede Apotheke vor Ort führt regelmäßig eine Vielzahl an Qualitätskontrollen durch. So überprüfen die 1.502 hessischen wohnortnahen Apotheken an jedem Werktag die Qualität mindestens eines industriell hergestellten Fertigarzneimittels. Sie führen damit mehr als 350.000 Qualitätskontrollen im Jahr durch. Zusätzlich prüfen sie die Substanzen, die sie zur Herstellung individueller Rezepturen benötigen. Hierauf verweist der Hessische Apothekerverband.

Die Identitätsprüfung der Substanzen findet nach streng festgelegten Methoden statt. Oftmals wird anspruchsvolle Technik hierfür verwendet. Für die sichere Lagerung der Ausgangsstoffe geben offizielle Leitlinien wichtige Hinweise.

Dr. Detlef Weidemann, Vorsitzender des Hessischen Apothekerverbandes, rät allen Patienten, die Auffälligkeiten an ihren Arzneimitteln bemerken, ihre Apotheke vor Ort um Rat zu fragen: „Die Fachleute in den Apotheken können in den meisten Fällen die Zweifel der Patienten ausräumen. Das ist wichtig, damit diese ihre Arzneimitteltherapie ohne Bedenken fortsetzen können.“

Wenn die Arzneimittelexperten in den Apotheken die Zweifel ihrer Patienten teilen, weiß Weidemann: „Diese Arzneimittel stammen kaum aus Apotheken. Die Verbraucher bringen sie aber dorthin, weil ihnen die Ware vom Internethändler dann doch merkwürdig vorkommt.“

In diesem Fall schickt die Apotheke die entsprechenden Packungen an die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker zur ausführlichen Qualitätsprüfung. Auch diese Institution wird von den Apotheken vor Ort getragen, um die hohe Sicherheit der Arzneimittel zu gewährleisten.

Die Abbildung steht hier zum Download bereit.

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