Hessische Apotheken sagen „Danke“

Krise oder nicht: Die Apotheken sind für ihre Patienten da. Darauf ist Verlass.

(Offenbach am Main, 3. Juni 2020) – Weil die Apotheken unverzügliche und weitreichende Maßnahmen zum Schutz ihrer Patienten und Teams ergriffen haben, konnten fast alle gut 1.400 hessische Apotheken ihre Patienten während der Pandemie durchgehend versorgen, teilt der Hessische Apothekerverband mit und bedankt sich anlässlich des bundesweiten „Tags der Apotheke“ am 7. Juni für das Verständnis der Patienten.

„Das Engagement unserer Mitglieder war überwältigend“, erklärt HAV-Vorsitzender Holger Seyfarth, „und hat dazu geführt, dass kaum eine hessische Apotheke während der Coronakrise schließen musste.“ Eingänge wurden verlegt, Abstandshalter und Schutzwände aufgebaut und in vielen Apotheken ein aufwendiger Zweischichtbetrieb eingeführt. „Dieser bietet guten Schutz vor einer Ansteckung des gesamten Apothekenteams, stellt für die Apotheken aber auch einen hohen Mehraufwand und für die Mitarbeiter eine zusätzliche Belastung dar“, erklärt der Apotheker.

Das Engagement der Apotheken ging noch darüber hinaus: Sobald ihnen die Herstellung erlaubt wurde, fertigten sie in ihren Laboren Desinfektionsmittel selbst an und trugen so dazu bei, dass zahlreiche Institutionen ihren Betrieb aufrechterhalten konnten. Zudem wurden Botendienste als Service der Apotheke vor Ort insbesondere für Risikopatienten ausgebaut. Einzelne Apotheken leisteten über 100 Botendienste täglich und brachten die benötigten Arzneimittel ihren Patienten noch am selben Tag nach Hause.

Auch für Patienten war diese Zeit nicht leicht. Teilweise mussten sie längere Wartezeiten einplanen, teils auf gewohnte Angebote ihrer Apotheken verzichten. Gleichwohl ernteten zahlreiche Apotheken von ihren Patienten Lob für die getroffenen Schutzmaßnahmen.

„Die hessischen Apothekenteams bedanken sich bei ihren Patienten dafür, dass sie sich in der Krise verständnisvoll zeigen und verantwortungsbewusst verhalten, um sich und andere vor dem Virus schützen“, so Apotheker Seyfarth. Er appelliert an die Patienten, für ihre Rezepte und ihren Bedarf an Selbstmedikation die Beratung der Apotheken vor Ort auch weiterhin in Anspruch zu nehmen: „So können auch Sie dazu beitragen, die flächendeckende Versorgung langfristig zu sichern.“

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