Entlassrezept bringt Erleichterung für Klinikpatienten

Versorgung nach Entlassung ist seit 1. Oktober einfacher

(Offenbach am Main, den 2. Oktober 2017) – Seit gestern können Klinikärzte ihren Patienten, die aus dem Krankenhaus entlassen werden und direkt im Anschluss eine Medikation benötigen, ein Rezept über die erforderlichen Arzneimittel ausstellen und mitgeben. Die Rezepte können vom Patienten in jeder öffentlichen Apotheke eingelöst werden. Hierauf verweist der Hessische Apothekerverband e.V..

Dem Patienten wird damit der Übergang von der stationären in die ambulante Behandlung erleichtert, da eine bedarfsgerechte und kontinuierliche Versorgung gewährleistet werden kann, ohne zuvor einen niedergelassenen Arzt aufsuchen zu müssen.

„Gerade für Patienten, die aus dem Krankenhaus entlassen wurden, stellt der Gang zu ihrem niedergelassenen Arzt zur Abholung eines Rezeptes oftmals ein Problem dar“, stellt Holger Seyfarth, Vorsitzender des Hessischen Apothekerverbandes, fest. Er begrüßt daher den Start des Entlassmanagements als Fortschritt für die Patienten. Entscheidend wird jedoch nun die Alltagstauglichkeit sein, damit auch wirklich eine Verbesserung erreicht werden kann.

Patienten erkennen ein Entlassrezept am Aufdruck „Entlassmanagement“, das sie binnen dreier Werktage in ihrer Apotheke einlösen müssen. Es gibt zahlreiche Sonderregelungen, die zu beachten sind, so dürfen beispielsweise Krankenhausärzte nur die jeweils kleinste verfügbare Packungsgröße des jeweiligen Arzneimittels verordnen. 

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