Die Sache mit dem Impfpass

Impfstatus regelmäßig checken

(Offenbach am Main, den 14. November 2018) – Impfungen gehören zu den wichtigsten präventiven Maßnahmen, um eine Ansteckung mit Infektionskrankheiten zu verhindern. Der Impfschutz muss allerdings regelmäßig aufgefrischt werden. Zu den Zeitabständen, in denen dies geschehen sollte, berät die Apotheke vor Ort. Der Hessische Apothekerverband empfiehlt daher, anhand des Impfpasses den eigenen Impfstatus in der Apotheke überprüfen zu lassen.  

„Apotheken beraten leitliniengerecht und wissenschaftlich fundiert zu allen Impfungen“, so Stefan Räuber, Mitglied im Vorstand des HAV. „Anhand des Impfpasses kann die Apotheke den Patienten daran erinnern, welche Impfung als nächste auf dem Programm steht und sie kann darüber informieren, wenn es Gründe gibt, eine Impfung zu verschieben.“ So sollte eine Grippeimpfung verschoben werden, wenn man gerade erkältet ist oder gar Fieber hat. Auch dazu, ob die Impfungen von der Krankenkasse übernommen werden und selbst zu bezahlen sind, beraten die Apotheken.

Mit ihrem niedrigschwelligen Beratungsangebot sind Apotheken wichtige Partner, um die Impfbereitschaft der Bevölkerung zu verbessern. „Jede Schutzimpfung, die ein Patient in Anspruch nimmt, erhöht den Schutz der Gemeinschaft“, erklärt Räuber, da geimpfte Menschen einen erhöhten Schutz auch für Nicht-Geimpfte darstellen.

Der Apotheker empfiehlt daher insbesondere werdenden Vätern, Großeltern und anderen Familienangehörigen, ihren Impfstatus prüfen zu lassen: „So sinkt das Ansteckungsrisiko für das neugeborene Baby. Wir nennen das Herdenschutz.“

Wichtige Impfungen gibt es beispielsweise gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Masern, Mumps, Röteln oder Kinderlähmung. Sie alle und die verwendeten Impfstoffe werden im gelben Impfpass aufgeführt. Da der Pass mehrsprachig auf Deutsch, Englisch und Französisch ist, sind Impfungen international nachvollziehbar bzw. können ergänzt werden. „Der Impfpass gehört daher immer ins Reisegepäck“, erinnert Räuber.

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