Bei Kälte gut eincremen mit fetthaltigen Produkten

(Offenbach am Main, 06. Januar 2017) Bei den aktuellen kalten Temperaturen ist eine fettbetonte Hautpflege besonders wichtig. Stark wasserhaltige Pflegeprodukte entziehen bei niedrigen Temperaturen der Haut Feuchtigkeit. Bei Minusgraden können sie sogar auf der Haut gefrieren. Nur Personen mit fettiger Haut oder Akne sollten diese Produkte weiter verwenden. Hierauf verweist der Hessische Apothekerverband.

Bei Kälte ziehen sich die Blutgefäße unter der Haut zusammen. Dies hat zur Folge, dass die Wärmeabgabe aus dem Körperinneren gedrosselt wird. Darunter leidet auch der Säureschutzmantel der Haut. Kalte und trockene Außenluft und Heizungsluft ziehen Wasser aus den Feuchtigkeitsdepots der Hornschicht, was die Haut trocken und empfindlich macht. Als Folge kann sie schuppen und jucken.

Im Winter sollten deshalb fettbetonte Produkte, z.B. Wasser-in-Öl-Emulsionen oder andere fetthaltige Zubereitungen, aufgetragen werden. Diese bilden einen dünnen Film auf der Haut, der auch beim Aufenthalt in trockenen und geheizten Räumen vor Austrocknung schützt.

Besondere Aufmerksamkeit verlangen im Winter Lippen, Hände, Hals und Ohrläppchen. Sie sollten beim Aufenthalt im Freien mehrmals täglich mit einem fetthaltigen Präparat eingecremt werden.

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