Arzneimittel im Straßenverkehr

Trotz Pillen sicher und fit unterwegs

(Offenbach am Main, den 4. Januar 2019) – Die Einnahme von Arzneimitteln kann zu erhöhten Reaktionszeiten führen. Auch rezeptfreie Arzneimittel wie Erkältungssäfte oder Mittel gegen Allergien können Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit haben. Daher empfiehlt der Hessische Apothekerverband, sich in den Apotheken vor Ort gezielt über die Wirkung der Mittel beraten zu lassen.

Uwe Arlt, Mitglied im Vorstand des Hessischen Apothekerverbandes, erklärt: „Viele Patienten können erst wieder durch ein Arzneimittel am Leben und am Straßenverkehr teilnehmen, zum Beispiel gut eingestellte Diabetiker. Manche Arzneimittel vernebeln aber die Wahrnehmung.“

Der Apotheker will das Bewusstsein dafür wecken, dass das Wissen hierum auch für Fußgänger und Radler relevant ist, nicht nur für Autofahrer. So können Augentropfen das Sehen beeinträchtigen, und blutdrucksenkende Medikamente können den Kreislauf so herunterregeln, dass die Verkehrstüchtigkeit leidet. Selbst freiverkäufliche Schlaf- und manche Schmerzmittel, die abends eingenommen werden, können am Morgen noch zu Benommenheit führen.

„Bei all diesen Arzneimitteln ist der Blick in den Beipackzettel besonders wichtig. Dort finden sich Hinweise auf eingeschränkte Fahrtüchtigkeit oder Gefährdungen beim Bedienen von Maschinen. Wer sich unsicher ist, sollte immer den Arzt oder Apotheker konkret darauf ansprechen“, rät Arlt.

 

 

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