Apotheken liefern zuverlässig Impfstoff – wenn verfügbar, auch in großen Mengen

Die Versorgung der Arztpraxen mit Covid-19-Impfstoffen bedeutet einen immensen Logistikaufwand der Apotheken vor Ort, da das wöchentliche Angebot an Impfstoffen stark variiert.

(Offenbach am Main, 25. Juni 2021) – Das wöchentlich verfügbare Angebot an Covid-19-Impfstoffen ist oftmals limitiert. Die hieraus resultierende Verteilung der Impfdosen richtet sich nach den politischen Vorgaben, auf die die Apotheken keinen Einfluss haben. Nutzen Arztpraxen jedoch Bestell-Chancen, wenn Impfstoffe frei verfügbar sind, können Apotheken auch große Mengen an Impfstoffen liefern. Hierüber informiert der Hessische Apothekerverband.

„Die Apotheken geben nach einem genau festgelegten Verfahren die Bestellungen der Arztpraxen an den pharmazeutischen Großhandel weiter, informieren die Praxen umgehend über die bestätigten Liefermengen und bringen die höchst empfindlichen Impfstoffe persönlich dorthin. Hierbei halten sie strikt die Kühlkette ein“, erläutert Holger Seyfarth, Vorsitzender des HAV.

Dank hervorragender Logistik können die Apotheken Arztpraxen auch mit großen Mengen an Covid-19-Impfstoffen versorgen. „Anfang Juni konnten die Praxen Impfstoff von Johnson & Johnson in unbegrenzter Höhe bestellen“, schildert der Apotheker. Praxen, die diese Gelegenheit nutzten, wurden von ihren Apotheken vor Ort zuverlässig auch mit mehreren Tausend Impfdosen versorgt. „Der Impfstoff ist ungeöffnet bis zu drei Monate gekühlt haltbar und muss nur einmal verimpft werden, um seine volle Wirksamkeit zu entfalten.“

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