Nordhessische Patienten auch während der Feiertage gut versorgt

Apotheker in Bad Zwesten, Baunatal und Witzenhausen versorgen gut 250 Notfallpatienten an Weihnachten

Quelle: ABDA

(Offenbach am Main, 05. Januar 2017) Bundesweit leisteten 1.300 Apotheken an den zurückliegenden Feiertagen Nacht- und Notdienst. Auch die hessischen Apotheken waren im Einsatz, berieten ihre hilfsbedürftigen Patienten und versorgten sie mit dringend benötigten Arzneimitteln.

Am ersten Weihnachtsfeiertag versorgte Apotheker Patrick Reichelt in der Löwen-Apotheke in Bad Zwesten 45 nordhessische Patienten. Sie benötigten besonders häufig Antibiotika, die vom ärztlichen Bereitschaftsdienst verordnet worden waren.

In Baunatal versorgte die Hünstein-Apotheke am zweiten Weihnachtsfeiertag die Menschen der Region. Apotheker Berthold Krug berichtet allein von 50 Verordnungen des ärztlichen Notdienstes, die er an seine Patienten abgeben konnte. Weitere 76 Patienten mit akuten Beschwerden baten ihn um Arzneimittel gegen Magen-Darm-, bzw. grippale Infekte und andere Erkrankungen. Sogar telefonisch beriet Krug seine Patienten 23 Mal zur Anwendung von Arzneimitteln und Verhütungsfragen.

Krug berichtet, dass alle Patienten sehr dankbar waren für seinen Dienst. Eine Patientin brachte sogar eine Tüte mit selbst gebackenem Weihnachtsgebäck als Dankeschön in seiner Apotheke vorbei.

An beiden Tagen war auch die Rübezahl- Apotheke in Witzenhausen vormittags im Notdienst. Apotheker Michael Schäfer gab besonders häufig Antibiotika und Erkältungsmittel ab, zudem versorgte er einen Epilepsie-Patienten sowie Patienten mit Herpes,  Mundsoor und Zahnfleischentzündung mit den jeweils passenden Arzneimitteln. Besonders freute ihn, dass er den Eltern eines in der Heiligen Nacht geborenen und aus der Klinik entlassenen Babys Säuglingsnahrung mitgeben konnte.

Holger Seyfarth, stellvertretender Vorsitzender des Hessischen Apothekerverbandes, macht deutlich: „Nur die Apotheken vor Ort können die Bevölkerung rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, mit dringend benötigten Arzneimitteln versorgen. Damit bieten die Apotheken ihren Patienten den besten Service für ihre Gesundheit. Dieses funktionierende System darf keinesfalls geopfert werden.“

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